Tarifvertrag für spedition und logistik nrw

Es gibt auch eine beträchtliche Anzahl von anderen neuen und gut kapitalisierten Akteuren im Speditions- und Drittlogistikgeschäft (3PL), die innovative Dienstleistungen anbieten, um Lieferanten und Käufern zu entsprechen und Waren im globalen Handel schneller und einfacher zu bewegen, mit mehr Preisoptionen für Händler auf allen Ebenen. Viele dieser Dienstleistungen bieten an, fast alles zu bewegen, von persönlichen Gegenständen zu Handelswaren, von einem Ort zum anderen weltweit zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen, mit einfachen Transaktionsstrukturen und einfacher Online-Buchung. Schließlich betrifft der letzte Aspekt, der Aufmerksamkeit verdient, die Umsetzung der Vergabevorschriften, die die Verpflichtung der Auftraggeber bestätigen, Lagertätigkeiten nur an Unternehmen auszulagern, die den Tarifvertrag für Logistik, Transport und Spedition anwenden, mit dem Zusatz eines allgemeinen Verbots der Unterauftragsvergabe (die Vergabe eines Vertrags durch ein Konsortium an ein assoziiertes Unternehmen bleibt vom Verbot ausgeschlossen) , sowie die notwendige Einbeziehung der sogenannten “Sozialklausel” in den Vertrag mit dem ankommenden Unternehmen, um einen direkten Übergang der Arbeitnehmer ohne Unterbrechung zu gewährleisten. Die Beschäftigten der früheren Beschäftigungsgruppen 1 bis 6 müssen je nach Tätigkeit den Beschäftigungsgruppen A bis H im Rahmen des neuen Beschäftigungsgruppensystems zugeordnet werden. Sie werden im nächsthöheren Mindestlohn der jeweiligen Beschäftigungsgruppe im Tarifvertrag eingestuft, bei dem frühere Dienstjahre unerheblich sind – der Arbeitnehmer wird immer dem ersten Jahr der neuen Stufe zugeordnet. Solche Erhöhungen des Mindestlohns können auf bestehende (nicht zweckgebundene) Überzahlungen angerechnet werden. Sollte der ALTE Mindestlohn im Tarifvertrag höher sein als der NEUE Mindestlohn der fünften Stufe, so muss der Arbeitnehmer dennoch dieser Stufe zugeordnet werden. Die Differenz zwischen dem NEUEN Mindestlohn und dem ALTEN Mindestlohn wird als “Reformbetrag 1” ausgewiesen und jährlich erhöht wie die Imponentumgehälter des Tarifvertrags (ein “Reformbetrag 2”, der für Transfers bis zum 1. November 2019 zu zahlen sein kann, wird hier nicht erörtert). Dieser “Reformbetrag 1” darf weder auf bestehende Überzahlungen angerechnet noch zur Bezahlung zusätzlicher Arbeitsstunden, Überstunden, Prämien, Provisionen, Zuschläge, Zulagen oder Entschädigungen für Reisekosten verwendet werden.

Comments are closed.